67. Light-Produkte.

Versprochene ist, oder ob das eher ein Geschäfts-Hype der Lebensmittelkonzerne und der Handelsketten ist. Denn eines ist klar: Die Menschen kaufen diese Produkte wie verrückt. Selbst die Stiftung Warentest hat sich dieser Light-Produkte angenommen und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis. Unterziehen wir solche Produkte im Sinne unseres Konzeptes einer qualifizierten Betrachtung.

Was soll ein Light-Produkt sein?
Diese Tabelle der entsprechenden EU-Verordnung gibt einen ersten Überblick.

light produkte

Das heißt also schon mal, dass alle als light oder leicht oder fettreduziert gekennzeichneten (und werbemäßig so dargestellten) Produkten keineswegs fett- oder zuckerfrei sind. Nicht einmal angeblich zuckerfreie Produkte kommen ohne Zucker aus. Und natürlich wird auch natürlicher Zucker, also zum Beispiel Fruchtzucker vom Organismus als Zucker verstanden und entsprechend verstoffwechselt.

Was steckt in Light-Produkten drin? Warum heißen sie „light“?
Grundsätzlich dürfen sich alle Produkte „light“ nennen, die weniger Fette oder Kohlehydrate (auch Zucker) haben als die entsprechenden Voll-Produkte. Diese Unterschiede sind meist so minimal, dass sie klar eher als Werbeaussage zu verstehen sind als als objektive Darstellung von Sachverhalten. Zucker wird in solchen Produkten meist durch Zuckerersatzstoffe ersetzt (zum Beispiel Süßstoff). Die stehen durchaus in der Kritik, dass sie genauso schädlich seien, wie die entsprechende Menge Zucker. Kritiker dieser Produkte führen das Argument ins Feld, sie seien noch schädlicher, weil der Körper auf andere Weise den Mangel an Zucker ausgleicht. Das ist wissenschaftlich offenbar noch nicht bewiesen. Man bewegt sich also auf dem weiten Feld des Glaubens. Klar ist, dass Stevia ein guter Zuckerersatz sein kann (300 mal süßer als Zucker). Allerdings muss man bei Betrachten dieses Öko-Hypes auch beachten, dass Stevia erstens einen Eigengeschmack mitbringt, der nicht überall passen muss (Kaffee). Und außerdem gibt es Zubereitungen, bei denen es nicht nur auf die Süße ankommt, sondern auch auf Konsistenz. Eine süße Grundsauce kann man über dem Wasserbad nur aufschlagen, wenn Eier und Zucker zusammen gerührt werden. Ähnlich verhält es sich mit Fett. Im letzten Kapitel haben wir schon über richtige und falsche Fette gesprochen. Ein gutes Fett durch eine kleinere Menge Palmfett zu ersetzen, ist sicher keine Lösung, die zu einem gesünderen Produkt führt. Ganz übel wird es, wenn man weiß, dass die Hersteller von Baby-Nahrung die Produkte mit Absicht süßen, um die Verbraucher schon von Kindesbeinen an auf Zuckerkonsum zu programmieren. Häufig werden auch Fette durch Zucker ersetzt, weil es angeblich besser schmeckt. Problem ist, dass dann zwar weniger Fett drin sein kann, die effektive Kalorienzahl aber gleich bleibt und sogar höher ist als beim Vollprodukt. Das nennt man Etiketten-Schwindel.

Wie sollen Light-Produkte angeblich funktionieren?
Light-Produkte sollen also angeblich durch die reduzierte Kalorienzufuhr beim Schlankwerden helfen. Zwei Wirkungen der Produkte stehen dem entgegen: Erstens die trotzdem gleiche oder gar höhere Anzahl von Kalorien durch Ausgleichs-Zutaten. Und zweitens durch das Verlangen des Körpers den Mangel zu zusätzliche Nahrungsausnahme auszugleichen. Ganz übel werden die sogenannten Light-Getränke von der Wissenschaft beurteilt. Sie werden zum Teil als Kalorienbomben erkannt. Die können also nur so wirken, dass beim Einkauf das Gewissen beruhigt wird, sicher nicht als Beitrag zu einem gesunden Körper.

Was passiert im Körper beim Konsum von Light-Produkten?
Grundsätzlich braucht der Körper Zucker, um zu überleben. Und der Körper hat auch diverse Verarbeitungs-Mechanismen entwickelt, den zugeführten Zucker zu verarbeiten. Zucker wird vom Körper für die Energieversorgung benötigt. Insofern ist Zucker nicht schlecht, ja überlebenswichtig. Nur ein zu viel davon ist zu viel. Was passiert, wenn man dem Körper zu viel Zucker oder Fett zuführt?
Fett wird direkt eingelagert (quasi für schlechtere Zeiten). Das war früher, als die Menschen noch viel körperlich gearbeitet haben, nicht das große Problem, haben sie die Reserven doch durch Arbeit und Bewegung aufgebraucht. Wir arbeiten heute flächendeckend kaum noch körperlich und bewegen uns auch zu wenig. Also lagert der Körper das Fett im Muskelgewebe ein (legt also Vorräte an). Blöd nur, dass diese Vorräte in Form von Übergewicht sichtbar werden. Aber auch unsichtbar führen Fettablagerungen zur Ablagerung in den Blutgefäßen. Geringere Durchmesser durch Ablagerungen, langsamere Fließgeschwindigkeit des Blutes, mangelhafte Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Zucker führt zuerst einmal zur vermehrten Ausschüttung von Insulin durch die Bauchspeicheldrüse. Das Insulin bewirkt, dass der Zucker wieder aus dem Blut entfernt und den Zellen zur Energiegewinnung zugeführt wird. Durch ein Zuviel an Zucker wird ein Zuviel an Insulin bewirkt. Das wiederum führt zur Förderung chro-nischer Krankheiten und reduziert das Insulin im Hirn. Vergesslich-keit ist die Folge. Deshalb wird auch publiziert, Zucker fördere die Bildung von Alzheimer. Wenn Du Deine Großeltern also noch lange fit behalten willst, dann bringen ihnen lieber Würstchen mit als süße Stückchen. Noch ein Hinweis zum braunen Rohrzucker. Er steht im Ruf, der gesündere Zucker zu sein. Tatsächlich bringt tatsächlich in seinen Verunreinigungen (braune Farbe) Ballaststoffe mit, die gesünder sind als gereinigter, weißer Zucker. Allerdings ist die Industrie auch schon auf diesen Zug aufgesprungen und färbt weißen Zucker teilweise ein.

Was kann der Verbraucher also wirklich erwarten?
Der Verbraucher kann erwarten, dass die Etiketten das ausweisen, was drin ist, mehr nicht. Wenn Du also zu einem Light-Produkt greifen und trotzdem verantwortungsbewusst handeln willst, dann drehe das schöne bunte Etikett ganz schnell nach hinten und lies die Zutatenliste. Dort müssen immer die effektiven Kalorien, der Fett- und Zuckergehalt angegeben sein. Der Verbraucher kann also erwarten, dass verantwortungsbewusstes Einkaufen länger dauern wird (und Kinder dabei äußerst hinderlich sind) als unbewusstes Vollpacken der Einkaufswagen. Der Verbraucher kann erwarten, dass ihm zum Beispiel eine Handy-App dabei helfen kann. Wenn Dir das alles zu aufwendig ist (mir wäre es es), dann mache einfach einen großen Bogen um alle Light-Produkte.

Gesundheitlich sinnvoll oder Hype?
Hier bewegen wir uns wieder im Bereich des Glaubens. Wenn man sich ausgiebig mit dem Thema befasst, kommt man zur Erkenntnis, dass es sich bei den Light-Produkten eher im einen Hype der Industrie handelt als um einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit. Auf unserer FUTURE.CONTENT-Seite (siehe Menü) haben wir noch einige Links zu diesem Thema zusammengetragen.

V.I.P. Lounge

Wenn Du Dich schon eingetragen hast, geht es HIER... zum passwort-geschützten Bereich.

Das Buch

Clean9-Paket


Gratis-Infos und kaufen

9-Tage-Buch


Erfahrungen, Videos, Anleitung, Ernährung, Bewegung, Clean9

Hier findest du uns

HansJanotta.LEADERSHIP
Am Hohenwiesenweg 1
D-63679 Schotten
Telefon: 06044 9898 453
eMail: Service@abnehmen-mit-genuss.info
Telefon- oder Skype-Termin...

Eine Produktion der…

Vertriebspartner…

Ernährung

ernährung abnehmen rezept

Getränke

Getränke Dring Cocktail

Bewegung

Bewegung Sport Übung Strand Springen

Abnehm-Praxis

Clean9 C9 Aloe Vera Nahrungsergänzung